Natur erleben im Landkreis Pfaffenhofen

Auch „Natur erleben“ wird im Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm groß geschrieben. Neben den typischen Hallertauer Hügeln des größten zusammenhängenden Hopfenanbaugebiets der Welt und den idyllischen Flusstälern entlang Ilm und Paar, können Sie beim Besuch eines der vier Naturschutzgebiete Natur pur erleben. Genießen Sie bei einem Spaziergang einzigartige Graslandschaften, Magerrasen, Streuwiesenrest, Pfeifengraswiesen und Schneeheidekiefernwald sowie seltene Fledermäuse, Käfer, Heuschrecken und Vögel. Auch besteht die Möglichkeit, bei Exkursionen die Freude und das Interesse an der Natur zu wecken, den veranwortungsvollen Umgang mit der Natur zu üben und die ökologischen Zusammenhänge zu begreifen.

 

Kommen Sie in den Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm mitten in Bayern und nehmen Sie faszinierende Eindrücke mit nach Hause, an die Sie noch lange zurückdenken werden!

Das Naturschutzgebiet „Königsau bei Großmehring“ wurde im Jahre 1986 unter Schutz gestellt und liegt östlich von Manching, mit einer Größe von 28,3 ha. Das Schutzgebiet umfasst unterschiedliche Biotoptypen. Neben dem Donaualtwasser mit Hartholzaue grenzt am Nordwesten eine Brenne mit Kalkmagerrasen, ausgedehnten Sanddorngebüschen und ein Schneeheidekiefernwald an. Parallel zum Donaualtwasser im Süden und Westen fließt die „Paar“ mit flussbegleitenden Altwässer, Weichholz- und Hartholzauenresten und alten Kopfweiden. Die im Schutzgebiet vorkommende ehemalige Flutmulde der Donau mit Schilfbestand und einem Großseggenried, gilt als bedeutsames Brutgebiet für gefährdete Vogelarten. Der größte Teil des Naturschutzgebietes liegt im Landkreis Eichstätt.
Das Naturschutzgebiet „Nöttinger Viehweide und Badertaferl“ wurde im Jahre 1943 unter Schutz gestellt und liegt nordwestlich von Nötting, Stadt Geisenfeld, mit einer Größe von 148,2 ha. Die einzigartige Heide- und Graslandschaft entstand durch jahrhundertelange Beweidung mit Schafen, Schweinen und Rindern. Die Prägung dieser Kulturlandschaft geht bis ins Mittelalter zurück, als eine intensive Nutzung durch Viehherden den Verbiss der Jungbäume und die Entwicklung zu einer typischen Heidelandschaft bewirkte. Die natürliche Sukzession wurde durch die stetige Beweidung verhindert. In den offenen Huteflächen mit bizarren, freistehenden Altbäumen hebt sich das Naturschutzgebiet kontrastreich von der Umgebung ab und ist von hohem landschaftsästhetischem Reiz. Neben seltenen Planzen wie z. B. Aronstab, Arnika, Bärlauch, Frühlingsknotenblume, Gelbes Buschwindröschen, Seidelbast, Lungenkraut usw. findet man im Schutzgebiet auch seltene Fledermäuse, Käfer, Heuschrecken und Vögel.
Das Naturschutzgebiet „Oberstimmer Schacht“ wurde im Jahre 1986 unter Schutz gestellt und liegt südlich von Oberstimm, Markt Manching, mit einer Größe von 19,5 ha. Entstanden ist das Schutzgebiet durch eine Auskiesung im letzten Jahrhundert, die aber nicht rekultiviert wurde. Der Baggersee, im Osten des Schutzgebietes, ist ein Lebensraum mit regionaler Bedeutung für den Still- und Fließgewässerorganismen. Streuwiesenreste, Pfeifengraswiesen und Kalkmagerrasen sind in dem Schutzgebiet zu finden. Die durch natürliche Sukzession entstandenen Waldflächen sind als Wald mit besonderer Bedeutung als Biotop ausgewiesen. Dem Naturschutzgebiet kommt aufgrund seiner Strukturvielfalt sowie der natürlichen Waldentwicklung auch aus landschaftsästhetischer Sicht besonderer Bedeutung zu. Die Bedeutung der „Oberstimmer Schacht“ für das Landschaftsbild resultiert auch aus dem im Umkreis der „Schacht“ sehr geringen Waldflächenanteil, der im Donaumoos weit unter dem bayerischen Landesdurchschnitt liegt.
Das Naturschutzgebiet „Windsberg“ wurde im Jahre 1985 unter Schutz gestellt und liegt östlich von Freinhausen, Markt Hohenwart, mit einer Größe von 8,2 ha. Das bestehende Schutzgebiet zeichnet sich in erster Linie durch das auf dem südexponierten Hang des Paartals gelegene Vorkommen unterschiedlich ausgebildeter Magerrasen aus. Neben Kalkmagerrasen und offenen Sandmagerrasen treten zu bodensauren Magerrasen tendierende Bestände auf. Am Hangfuss befindet sich ein Kalkflachmoor. Die offenen, bisweilen sehr steilen Magerrasenflächen werden in Teilbereichen durch Geländeterrassen gegliedert. Einzelbäume, Gehölzgruppen unterschiedlicher Ausprägung sowie der Kiefernwald im Nordosten des Schutzgebietes tragen zur Strukturvielfalt sowie zur landschaftlichen Attraktivität des Gebietes bei. Einen wichtigen Teilbereich stellen auch die ehemaligen Ackerterrassen und Ranken im Nordwesten des Schutzgebietes dar.

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