Kultur- und Kreativwirtschaft – gemeinsam in die Zukunft

Veröffentlicht am: 16 Nov. 18 in der Kategorie Unternehmensservice


„Thinking outside the box“ war der Leitgedanke des 5. Branchentreffs für die Kultur- und Kreativwirtschaft im Landkreis Pfaffenhofen (KKW). Ungefähr 40 Akteure folgten dem Aufruf des Kommunalunternehmens Strukturentwicklung Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm (KUS) und fanden sich in der kreativen Umgebung des InnoLab Holledau in Rohrbach ein. Gemeinsam entwickelten sie bei dieser agilen Veranstaltung zukunftsweisende Strategien. Das Ziel fest im Blick: Die wirtschaftliche Stärke der KKW ausbauen und sichtbar machen.

„Aus der Branche – für die Branche“: Unter der erfahrenen Leitung der Moderatoren Beate Laux vom KUS und Martin Bornemann von office & innovation wurde gearbeitet, diskutiert, gelacht, präsentiert, Visionen entwickelt und Strategien entworfen. Die Branche setzt sich aus elf unterschiedlichen Sparten zusammen und ergibt eine bunte Mischung aus kreativen und individuellen Köpfen. Bereiche der KKW sind beispielsweis aus der Musik-, Film- und Rundfunkwirtschaft, dem Markt der darstellenden Künste, der Designwirtschaft, dem Architektur-, Presse- und Werbemarkt sowie der Softwareindustrie.

 

In einzelnen Arbeitsgruppen wurde aktiv an den Herausforderungen der Branche gearbeitet.

 

„So unterschiedlich wie diese Branche auf den ersten Blick wirkt, so viele Gemeinsamkeiten einen diese“, erläuterte die Moderatorin Laux. Diese Gemeinsamkeiten zu finden und zu definieren, war auch die Frage zu Beginn der Zukunftswerkstatt. Weiter ging es mit der Definition der „Ist-Situation“ der Kultur- und Kreativwirtschaft im Landkreis. Vor welchen Herausforderungen steht die Branche und jeder Einzelne aktuell? Welche davon kann ich alleine lösen und wo ist es hilfreich, sich Unterstützung zu holen? Basierend darauf wurde eine Vision der Branche im Landkreis für die nächsten zehn Jahre entwickelt. „Es war inspirierend zu sehen, welches Potential an Ideen und Möglichkeiten in dem Raum versammelt war“, so KUS-Vorstand Johannes Hofner.

 

Die Teilnehmer entwickelten Zukunftsstrategien für die Branche.

 

Abgerundet wurde die Veranstaltung mit konkreten Meilensteinen und nächsten Schritten, um die Mitglieder der Kultur- und Kreativwirtschaft langfristig zu einer Marke zusammenzuführen und als Wirtschaftskraft noch weiter auszubauen. „Ich freue mich darauf, als Mitglied dieses Wirtschaftszweiges aktiv an der Zukunftsgestaltung mitzuwirken“, resümierte eine Teilnehmerin.

Der Branchentreff war auch Auftaktveranstaltung für eine zweijährige spezielle Förderung der Kultur- und Kreativwirtschaft. Mit auf die Teilnehmer zugeschnittenen Veranstaltungsformaten unterstützt das KUS über diesen Zeitraum mit praxisorientierten Workshops, Netzwerkveranstaltungen, Beratungen und Konferenzen.

 

 

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