Sechs Unternehmen aus dem Landkreis Pfaffenhofen präsentieren sich auf der bauma

Veröffentlicht am: 11 Apr. 19 in der Kategorie Aktuelles Standort & Wirtschaft


Von weitem erkennt man bereits gigantische Maschinen und Kräne auf dem Münchener Messegelände: Seit Montag läuft die 32. bauma, zu der etwa 600 000 Besucher erwartet werden. Sie findet alle drei Jahre statt und gilt als Weltleitmesse für Baumaschinen, Baufahrzeuge und Baugeräte. Unter den etwa 3.700 Ausstellern präsentieren sich auch sechs Unternehmen aus dem Landkreis Pfaffenhofen noch bis Sonntag einem internationalen Publikum.

Der Maschinenhersteller Wacker Neuson mit seiner Produktion in Reichertshofen stellt auf knapp 6 000 Quadratmetern unter anderem neue, besonders umweltfreundliche Verdichtungsgeräte vor. „Im Hinblick auf die Emissionsproblematik in innerstädtischen Bereichen und ganz besonders bei Anwendungen beispielsweise in Gräben oder Schächten sind Kunden mit unseren Akku-Betriebenen und komplett emissionsfreien Geräten in jedem Fall auf der sicheren Seite“, sagt Geschäftsführer Helmut Bauer. Auf einer großen Demo-Fläche können die bauma-Besucher die Geräte live im Einsatz sehen oder an zahlreichen digitalen Stationen virtuell selbst erleben.

Helmut Bauer, Geschäftsführer von Wacker Neuson in Reichertshofen, erläutert auf der bauma KUS-Vorstand und Landkreis-Wirtschaftsförderer Johannes Hofner die aktuellen Produktinnovationen aus seinem Unternehmen.

 

Während Wacker Neuson bereits seit den Anfängen der bauma als Austeller mit dabei ist, stellt die ASC GmbH aus Pfaffenhofen erstmals aus. „Wir entwickeln maßgeschneiderte und innovative Sensor-Lösungen für anspruchsvolle Test- und Messanwendungen“, sagt Renate Bay, geschäftsführende Gesellschafterin des im Gewerbegebiet am Kuglhof ansässigen Unternehmens. Beispielsweise in der Standfestigkeitsüberwachung von Brücken, aber auch in einer Vielzahl weiterer Anwendungen, beispielsweise im Bereich Agrartechnik, Automobil oder Schiff- und Luftfahrt, kämen die Sensoren zur Anwendung.

 

Ebenfalls erstmals als Austeller vertreten ist die Firma Inno Torc mit Sitz in Geisenfeld. Die Kernkompetenz des 2014 gegründeten Unternehmens liegt im Bereich der Verschraubungstechnik. Das Unternehmen konzipiert Elektroschrauber mit einstellbarem Drehmoment, die beispielsweise beim Aufbau von Kränen oder der Verschraubung von Windrädern zum Einsatz kommen.

 

Um Straßenbau und Straßenunterhalt dreht es sich am Stand der Firma Nadler Straßentechnik aus Schweitenkirchen. „Wir präsentieren unsere Lösungen zur Verbesserung und Wiederherstellung von beschädigten Asphaltflächen sowie Sanierungssysteme für Schachteinbauteile“, berichtet Geschäftsführer Thomas Nadler aus seinem Angebotsspektrum. Die Unternehmensgruppe mit mehreren Niederlassungen in ganz Deutschland betreibt auch eine eigene Maschinenbauproduktion und ist bereits zum sechsten Mal als Aussteller auf der bauma dabei.

 

Mit der Sparte Maschinenbau präsentiert sich auch die Firma Riedlberger, die einen Standort in Singenbach bei Gerolsbach betreibt. Zum fünften Mal ist der Familienbetrieb, der sich vom ursprünglich kleinen Baggerbetrieb zu einem Unternehmen in den Segmenten Tiefbau, Maschinentechnik, Straßentechnik und Natursteine entwickelt hat, auf der bauma dabei und stellt dabei insbesondere die selbst entwickelten Spezialmaschinen vor. „Durch unsere Entwicklungen ermöglichen wir einen effizienten, schnellen und sicheren Arbeitsablauf auf den Baustellen“, sagt Firmengründer Robert Riedlberger.

 

Mit Hydraulik-System-Technik beschäftigt sich das Unternehmen HST aus Reichertshausen. „Für mich ist es die zweite bauma und das Interesse an unseren Speziallösungen ist groß“, sagt Geschäftsführer Fritz Fischer. Seine Produkte arbeiten zum Teil im Druckbereich über 1 500 bar und kommen mitunter zum Einsatz, wenn ganze Gebäude oder Brücken angehoben werden müssen.