„Großer Preis des Mittelstandes 2019 “ – WEMA erreicht Jurystufe

Veröffentlicht am: 12 Jun. 19 in der Kategorie Aktuelles Standort & Wirtschaft


Bei der 25. Auflage nominierte das Kommunalunternehmen Strukturentwicklung Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm (KUS) wie in den Vorjahren Landkreisunternehmen für den renommierten „Großen Preis des Mittelstandes“ der Oskar-Pazelt-Stiftung. Innerhalb der 5.399 Meldungen hat sich ein Betrieb aus dem Landkreis Pfaffenhofen in der vorletzten Wettbewerbsstufe durchgesetzt und damit die Chance, im September zu den großen Preisträgern zu zählen.

Die WEMA GmbH (Pfaffenhofen) darf sich über ihren Etappenerfolg im Rennen um den prestigeträchtigen Wirtschaftspreis freuen. Auf Basis der fünf Wettbewerbskriterien „Gesamtentwicklung des Unternehmens“, „Schaffung/Sicherung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen“, „Modernisierung und Innovation“, „Engagement in der Region“, „Service und Kundennähe, Marketing“ wird das Unternehmen in seiner Gesamtheit und zugleich in seiner Rolle innerhalb der Gesellschaft bewertet. Der Schwerpunkt der Beurteilung lag heuer in der Nachhaltigkeit.

„Der von der Oskar-Patzelt-Stiftung vergebene ‚Große Preis des Mittelstandes‘ ist deutschlandweit einer der begehrtesten Wirtschaftsauszeichnungen“, weiß KUS-Vorstand Johannes Hofner. Im Landkreis Pfaffenhofen seien viele engagierte Unternehmerpersönlichkeiten mit hervorragenden Leistungen ansässig. Die bundesweite Konkurrenz sei enorm. Umso mehr erfülle es ihn mit Stolz, dass sich WEMA durchsetzen konnte, so Hofner.

Bundesweit haben 758 der 5.399 Nominierten die vorletzte Wettbewerbsstufe erreicht. Diese haben nun die Chance, im September zu den Preisträgern des Mittelstandpreises zu zählen. Weitere Informationen zum Wettbewerb, zur Besetzung der Regionaljurys und zur Oskar-Patzelt-Stiftung gibt es unter www.mittelstandspreis.com.

Die WEMA GmbH hat die Jurystufe erreicht und hofft nun auf den Wettbewerbseinzug als Finalist oder Preisträger (v.l.n.r. KUS-Vorstand Johannes Hofner mit Florian und Max Prem, WEMA GmbH).

 

Begründung Nominierungen Großer Preis des Mittelstandes 2019:

WEMA GmbH:
Die WEMA GmbH entwickelt, produziert und vertreibt hochwertige Zerspanungswerkzeuge für Handwerk und Industrie. Das privat geführte Familienunternehmen, das 1972 als 2-Mann-Werkzeugschleiferei gegründet wurde, hat sich den Ruf eines international anerkannten Werkzeugentwicklers und Lieferant von Fräs-, Bohr- und Reibwerkzeugen erarbeitet. Durch Innovation, Schnelligkeit und Kundennähe gelingt es der Firma WEMA von Jahr zu Jahr am hart umkämpften Werkzeugmarkt äußerst erfolgreich zu sein. Der Fokus auf die eigenen Firmenwerte wie Qualität, Service, Lösung und Lieferzeit verschafft der Firma WEMA Umsatzmargen von bis zu 10%.

Das Team des mittelständischen Unternehmens zeichnet sich durch erfahrene und motivierte Mitarbeiter aus, die in familiären Unternehmensstrukturen eingebunden sind. Die 36 Mitarbeiter, darunter fünf Auszubildende, besitzen ein sehr spezifisches Fachwissen und umfangreiche Erfahrungen in der Herstellung von Schneidwerkzeugen für die spanende Metallbearbeitung. Leistung und Engagement wird bei der WEMA GmbH stets honoriert. Die fachliche und persönliche Weiterentwicklung der Mitarbeiter, eine transparente und langfristige Personalstrategie sowie ein monatliches externes Coaching sorgen für die Aufrechterhaltung einer sehr hohen Mitarbeiterzufriedenheit.

Innovationen werden in dem Familienunternehmen nach dem Leitsatz „Werkzeugentwicklung 100% Made in Germany“ umgesetzt. Hierzu zählt unter anderem die Entwicklung von Sonderwerkzeugen aus Vollhartmetall zur Bearbeitung von schwierigsten Materialien wie Titan, Hardox oder im Bereich Leichtbau CFK- und GFK-Bauteilen.

Schlanke Prozesse und flache Hierarchien sorgen für Transparenz nach Innen und Außen. Vom Kundenwunsch über den Entwicklungsprozess bis hin zur Auslieferung, wird der Kunde der WEMA GmbH in jeden Prozess direkt miteinbezogen. In der Fachwelt steht der Betrieb für höchste Präzision, kurze Lieferzeiten und eine faire Preisgestaltung.

Ein herausragendes Engagement der Geschäftsleitung ist innerhalb des Landkreises und in der Ausbildungsförderung zu verzeichnen. Max Prem fördert durch viele Maßnahmen den dualen Ausbildungsweg. So nimmt der Betrieb unter anderem an der Azubi Akademie teil und ist Mitglied im Arbeitskreis für Schule und Wirtschaft. Durch diesen Einsatz wirbt die WEMA GmbH ganz nebenbei für sich als attraktiven Arbeitgeber und kreiert so eine Win-Win-Situation für sich und die Jugend in der Region.

Die Begeisterung für die Werkzeugentwicklung sowie den prozesssicheren Nachschliff von hochkomplizierten Zerspanungswerkzeugen ist die treibende Kraft des mittelständischen Unternehmens. Der Kunde steht im Mittelpunkt, seine Schwierigkeiten sind das Geschäftsmodell der WEMA GmbH. Sie verkauft keine Werkzeuge sondern Lösungen oder komplette Prozessabläufe. Im Umgang mit dem Kunden sind alte Tugenden wichtig.

Mit handwerklichem Können, einem umfangreichen Erfahrungspool, einer herausragenden Ausbildung und einem motivierten und gut geschulten Team zeichnet sich die WEMA GmbH im Landkreis Pfaffenhofen besonders aus.