Coronavirus: Aktuelle Informationen für die Gastronomie, Hotellerie & Freizeiteinrichtungen

Veröffentlicht am: 6 Mai. 21 in der Kategorie Aktuelles Unternehmensservice


Als eine der ersten Branchen waren und sind Gastronomie, Hotellerie & Freizeiteinrichtungen von den Auswirkungen der Corona-Pandemie betroffen. Nachfolgend haben wir die von offiziellen Stellen verfügbaren Informationen für Sie zusammengefasst:

Bericht aus der Kabinettssitzungen vom 4. Mai 2021

In der Kabinettssitzung vom 4. Mai beschließt die Staatsregierung unter anderem folgende Punkte:

  • In Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer stabilen 7-Tage-Inzidenz unter 100 bzw. unter 50 können die Kreisverwaltungsbehörden unter den Voraussetzungen des § 27 der 12. BayIfSMV ab dem 10. Mai die dort beschriebenen Erleichterungen für die Außengastronomie (Öffnung bis 22 Uhr), für Theater, Konzert-und Opernhäuser, Kinos und Sportzulassen. Das Staatsministerium für Gesundheit und Pflege wird gebeten, das hierfür nötige Einvernehmen zu erteilen. Die zuständigen Staatsministerien werden die erforderlichen Konzepte (insbesondere Hygienemaßnahmen, Tests und Terminbuchungen) erstellen.
  • Touristische Angebotewerden in Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer stabilen 7-Tage-Inzidenz unter100 daher ab Freitag, den 21. Mai 2021, wieder zugelassen. Dazu zählen Hotels, Ferienwohnungen und -häuser sowie Campingplätze Die Staatsministerien für Gesundheit und Pflege sowie für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie werden dem Ministerrat für seine nächste Sitzung hierfür ein entsprechendes Konzept (u. a. Terminvereinbarungen, 48 Stunden Tests, Abstands-und Hygienemaßnahmen) für inzidenzabhängige Öffnungen vorschlagen.
  • Das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie wird ein Tourismusprogramm zur Überwindung der Folgen der Coronakriseund einem Neustart der Brancheentwickeln und dem nächsten Ministerrat darüber berichten.

 

4. Mai 2021 Bericht aus der Kabinettssitzung

 

GEMA

DEHOGA und die Bundesvereinigung der Musikveranstalter (BVMV) haben sich erneut bei der GEMA dafür eingesetzt, dass für Betriebsschließungen während des erneuten Lockdowns im November/Dezember und gegebenenfalls darüber hinaus keine GEMA-Gebühren für abgeschlossene und noch laufende Nutzungsverträge gezahlt werden müssen. Nach Aussage der GEMA haben alle Musiknutzer erneut die Möglichkeit für den Zeitraum behördlich veranlasster Schließungen ihr bereits gezahltes Geld zurück zu bekommen bzw. entsprechende Gutschriften zu erhalten. 

Informationen und häufig gesuchte Antworten von Musiknutzern (u.a. zum Umgang mit Lizenzverträgen im Fall der Betriebsschließungen) gibt es unter: www.gema.de 

Informationen zu GEMA-Corona-Gutschriften können hier nachgelesen werden. Betroffene Betriebe können auf der GEMA-Homepage in ihrem Online-Kundenkonto ihre behördlich veranlassten Schließungszeiten angeben. Dies sollte sinnvoller Weise erst nach Wiedereröffnung des Betriebes erfolgen, damit auch alle Schließungstage angegeben werden können.

 

Informationen zu Veranstaltungen

Tagungen, Kongresse, Messen und vergleichbare Veranstaltungen sind untersagt.

Auf der Seite vom Gesundheitsministerium finden sich unter dem Reiter „Fragen zum öffentlichen Leben“ weiterführende Informationen.

 

Informationen für Gastronomie

Gastronomiebetriebe jeder Art einschließlich Betriebskantinen sind vorbehaltlich der Abs. 2 und 3 untersagt.

Zulässig sind die Abgabe und Lieferung von mitnahmefähigen Speisen und Getränken. Bei Überschreitung der 7-Tage-Inzidenz von 100 ist abweichend von Satz 1 die Abgabe von mitnahmefähigen Speisen und Getränken zwischen 22 Uhr und 5 Uhr untersagt.

Ausnahmsweise ist die Abgabe von Speisen und Getränken zum Verzehr vor Ort in folgenden Fällen zulässig:

  • Speisesäle in medizinischen oder pflegerischen Einrichtungen oder Einrichtungen der Betreuung,
  • gastronomische Angebote in Beherbergungsbetrieben, die ausschließlich der Bewirtung der zulässig beherbergten Personen dienen,
  • Angebote, die für die Versorgung obdachloser Menschen erforderlich sind,
  • die Bewirtung von Fernbus- und Fernfahrenden, die beruflich bedingt Waren, Güter oder Personen auf der Straße befördern und dies jeweils durch eine Arbeitgeberbescheinigung nachweisen können,
  • nicht-öffentliche Personalrestaurants und nicht-öffentliche Kantinen, wenn deren Betrieb zur Aufrechterhaltung der Arbeitsabläufe beziehungsweise dem Betrieb der jeweiligen Einrichtung zwingend erforderlich ist, insbesondere wenn eine individuelle Speiseneinnahme nicht in getrennten Räumen möglich ist.

 

Der Betreiber hat dabei
  • sicherzustellen, dass ein Mindestabstand von 1,5 m zwischen allen Gästen, die nicht zu demselben Hausstand gehören, gewährleistet ist,
  • ein Schutz- und Hygienekonzept auszuarbeiten und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen.
 
 
 

Informationen für touristische Dienstleister

Der Betrieb von Freizeitparks, Indoorspielplätzen und vergleichbaren ortsfesten Freizeiteinrichtungen ist untersagt. Freizeitaktivitäten dürfen gewerblich weder unter freiem Himmel noch in geschlossenen Räumen angeboten werden.

Stadt- und Gästeführungen, Berg-, Kultur- und Naturführungen sowie Führungen in Schauhöhlen und Besucherbergwerken sind untersagt.

Die Öffnung und der Betrieb von Badeanstalten, Hotelschwimmbädern, Thermen und Wellnesszentren sowie Saunen und Solarien sind untersagt. Der Betrieb und die Nutzung von Fitnessstudios sind in Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen eine 7-Tage-Inzidenz von 100 überschritten wird untersagt; sie sind im Übrigen nur unter freiem Himmel und für die in § 10 Sport genannten Zwecke zulässig. 

Bordellbetriebe, Prostitutionsstätten, Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen, Clubs, Diskotheken, sonstige Vergnügungsstätten und vergleichbare Freizeiteinrichtungen sind geschlossen.

Theater, Opern, Konzerthäuser, Bühnen, Kinos und ähnliche Einrichtungen sind geschlossen. Ausgenommen von Satz 1 ist der Betrieb von Autokinos unter folgenden Voraussetzungen:

  • Für die Besucher besteht außerhalb von Kraftfahrzeugen auf dem Gelände FFP2-Maskenpflicht.
  • Der Betreiber hat ein Schutz- und Hygienekonzept auszuarbeiten und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen.

Für Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten, Objekte der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen und vergleichbare Kulturstätten sowie zoologische und botanische Gärten gilt Folgendes:

  • In Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen eine 7-Tage-Inzidenz von 100 überschritten wird, sind die genannten Kulturstätten geschlossen; die Öffnung von Außenbereichen der zoologischen und botanischen Gärten ist zulässig, wenn angemessene Schutz- und Hygienekonzepte eingehalten werden und durch die Besucher ein negatives Ergebnis eines vor höchstens 24 Stunden vorgenommenen PCR-Tests, POC-Antigentests oder Selbsttests auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 vorgelegt wird.
  • In Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen die 7-Tage-Inzidenz zwischen 50 und 100 liegt, können die genannten Kulturstätten für Besucher nur nach vorheriger Terminbuchung unter folgenden Voraussetzungen öffnen:
      • die zulässige Besucherzahl bestimmt sich nach dem vorhandenen Besucherraum, bei dem ein Mindestabstand von 1,5 m zuverlässig gewahrt wird;

      • für die Besucher besteht FFP2-Maskenpflicht;

      • der Betreiber hat ein Schutz- und Hygienekonzept auszuarbeiten und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen;

      • der Betreiber hat die Kontaktdaten der Kunden nach Maßgabe von § 2 zu erheben.

    • In Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen eine 7-Tage-Inzidenz von 50 nicht überschritten wird, gilt Nr. 2 mit der Maßgabe, dass eine vorherige Terminbuchung und Kontaktdatenerhebung nicht erforderlich sind.

 

 

Informationen für Beherbergung

Übernachtungsangebote dürfen von Hotels, Beherbergungsbetrieben, Schullandheimen, Jugendherbergen, Campingplätzen und allen sonstigen gewerblichen oder entgeltlichen Unterkünften nur für glaubhaft notwendige, insbesondere für berufliche und geschäftliche Zwecke zur Verfügung gestellt werden. 

Übernachtungsangebote zu touristischen Zwecken sind untersagt.

Für Übernachtungsangebote nach Abs. 1 Satz 1 gilt:

  • Der Betreiber stellt durch geeignete Maßnahmen sicher, dass zwischen Gästen, die nicht zu demselben Hausstand gehören, und zwischen Gästen und Personal grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 m eingehalten wird.
  • Gäste, die im Verhältnis zueinander nicht zu demselben Hausstand gehören, dürfen nicht zusammen in einem Zimmer oder einer Wohneinheit untergebracht werden.
  • Für das Personal im Servicebereich oder in Bereichen, in denen ein Mindestabstand von 1,5 m nicht eingehalten werden kann, sowie für die Gäste, solange sie sich nicht am Tisch des Restaurantbereichs oder in ihrer Wohneinheit befinden, gilt Maskenpflicht; § 12 Abs. 1 Satz 4 Nr. 3 Halbsatz 2 gilt entsprechend.
  • Der Betreiber hat ein Schutz- und Hygienekonzept auf der Grundlage eines von den Staatsministerien für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie und für Gesundheit und Pflege bekannt gemachten Rahmenkonzepts für Beherbergungsbetriebe auszuarbeiten und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen.
  • Der Betreiber hat die Kontaktdaten der Gäste nach Maßgabe von § 2 zu erheben.

 

 

Wichtige Links zur weiteren Information

Informationen rund um das Thema Coronavirus im Gastgewerbe, Merkblätter, Fördermöglichkeiten und eine Umfrage veröffentlicht der DEHOGA Bayern hier. Einen guten Gesamtüberblick liefern hierbei die FAQs. Spezielle Informationen zum Wiederhochfahren des Betriebs sind hier zusammengestellt. Muster, Aushänge, Checklisten etc. für Gäste- und Mitarbeiterkommunikation hat der Bayerische Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA Bayern e.V. aufbereitet. Sie finden diese Hilfsmittel hier zum Download.

 

Eine übersichtliche Aufstellung von Maßnahmen, die bereits jetzt zur Vorbereitung der Wiedereröffnung getroffen werden sollten, hat die IHK hier zusammengestellt.

 

Die BayTM hat außerdem eine umfangreiche Orientierungshilfe und Inspiration für die Erstellung der Hygiene- und Sicherheitskonzepte im Umgang mit dem Gast herausgegeben, die regelmäßig fortgeschrieben wird.

 

Auch der Deutsche Tourismusverband hat stellt Orientierungshilfen zu Schutz- und Hygienekonzepten für Bustouristik sowie Ferienwohnungen zur Verfügung.

 

Arbeitschutzstandard Corona: Die Ergänzung der Gefährdungsbeurteilung im Sinne des SARS -CoV2- Arbeitsschutzstandards der Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe finden Sie hier. Eine Kurzversion eines Pandemieplans steht hier zum Download bereit.

 

Allgemeingültige Informationen zu Wirtschaftshilfen sind auf unserer Webseite hier zu finden.

 

Hygienekonzepte und Checklisten

Hygienekonzept Gastronomie – Stand 20.10.2020

Checkliste Hygienekonzept Veranstaltungen – Stand Oktober 2020

Hygienekonzept kulturelle Veranstaltungen und Proben, Stand 02.07.2020

Hygienekonzept Beherbergung, Stand 20.10.2020

Hygienekonzept Touristische Dienstleister, Stand 09.07.2020

Hygienekonzept Bäder, Stand 19.06.2020

Änderung Hygienekonzept Bäder, Stand 17.08.2020

Hygienekonzept Messen, Stand 17.07.2020

Änderung Hygienekonzept Messen, Kongresse, Ausstellungen, Stand 17.09.2020

Checkliste für die Erstellung eines Schutz- und Hygienekonzepts, Stand 08.10.2020

Corona Hygienebestimmungen KUS zum Download

 

 

Ansprechpartner im KUS

Ihr Anliegen lässt sich über die oben genannten Informationen und Verweise nicht klären? Selbstverständlich stehen Ihnen die Mitarbeiter im KUS auch für Fragen zur Verfügung.

Sie erreichen uns telefonisch unter 08441 40074-40 sowie per Email

Neue Informationen werden wir weiterhin auf dieser Webseite veröffentlichen.

 

Bleiben Sie gesund!

 

Hinweis: Wir informieren hier so gut es geht, es handelt sich aber keine rechtliche oder steuerliche Beratung und wir erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Ebenso versuchen wir die Infos so aktuell wie möglich zu halten, können aber keine Gewähr hierfür geben.