Gaststättenmodernisierungsprogramm

Immer mehr Wirte stehen vor der Entscheidung, ob sie notwendige Investitionen in ihren Betrieb tätigen sollen. Unterstützung verspricht das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie (StMWi) mit dem „Gaststättenmodernisierungsprogramm“. Eine elektronische Antragstellung ist aktuell ab dem 6. August 2019, 10.00 Uhr wieder möglich. 

Detaillierte Informationen finden Sie auf der Webseite des Wirtschaftsministeriums.

 

Die Förderung erfolgt für:

Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen sowie General- und Teilsanierungsmaßnahmen und sonstige Modernisierungs­maßnahmen bestehender (sowie ausnahmsweise nur vorübergehend zur Modernisierung stillgelegter) Betriebe, deren Betriebsstätte sich im Gebiet des Freistaates Bayern befindet.

Wenn neben dem Gaststättenbetrieb auch noch ein Beherbergungsbetrieb ausgeübt wird, können nur Maßnahmen gefördert werden, die überwiegend dem Gaststättenbetrieb zuzuordnen sind.

Zu beachten ist außerdem, dass die geförderten Investitionen grundsätzlich mindestens fünf Jahre im Betrieb verbleiben müssen.

Die Förderung bekommen:

Gewerbliche Unternehmen, die ein für jedermann zugängliches Gaststättengewerbe in Bayern betreiben.

Auch Inhaber einer solchen Betriebsstätte, die nicht gleichzeitig Betreiber des Gaststättengewerbes sind, z. B. Verpächter, können Zuwendungsempfänger sein. Insoweit ist auch nichtgewerblichen Antragstellern wie z. B. Kommunen als Verpächter eine Antragstellung möglich.

Höhe der Förderung:

Die Fördersätze betragen bis zu 40 Prozent der zuwendungs­fähigen Ausgaben für Gaststättenbetriebe mit einem durchschnittlichen Nettojahresumsatz bis zu 500.000 Euro, bei einem durchschnittlichen Nettojahresumsatz über 500.000 Euro bis zu 30 Prozent.

Zu beachten ist dabei, dass es sich bei den angegebenen Fördersätzen um Maximalfördersätze handelt. Die Fördersätze werden danach bemessen, wie viel der Antragsteller selbst leisten kann.

Antragsteller, bei denen im Hinblick auf die eigene Finanzkraft die mögliche Finanzierungshilfe wirtschaftlich nicht notwendig ist, können nicht gefördert werden.

Der Zuschuss kann maximal 200.000 Euro in einem Zeitraum von drei Steuerjahren an ein einziges Unternehmen betragen (Deminimis-Förderung).

Weg zur Förderung:

Eine elektronische Antragstellung ist aktuell ab dem 6. August 2019, 10.00 Uhr wieder möglich. Der Förderantrag ist online zu stellen. Nach Absenden des Online-Antrags drucken Sie bitte den automatisch generierten Antrag als PDF Dokument aus, unterschreiben Sie diesen und schicken ihn an die zuständige Regierung des Regierungsbezirks, in dem der Investitionsort liegt.

Es ist UNBEDINGT notwendig, alle notwendigen Unterlagen vollständig bereit zu halten.

Für die sorgfältige Bearbeitung des Onlineantrags haben Sie dann 90 Minuten Zeit. Sollte der Prozess länger dauern, wird die Sitzung automatisch geschlossen und die Antragstellung abgebrochen. Der Antrag fällt dann wieder in das Kontingent zurück und wird erneut freigeschaltet. Nach vollständigem Verbrauch des Kontingents erfolgt eine entsprechende abschließende Meldung auf unserer Website.

Hier finden Sie bereits ausgefüllte Musteranträge, die als Orientierungshilfe für die Online-Antragstellung dienen sollen:

Musterantrag 1 PDF (162 KB)

Musterantrag 2 PDF (155 KB)

Sollten Sie feststellen, dass Ihnen einige der notwendigen Angaben nicht bekannt sind, oder Unterlagen nicht zur Verfügung stehen, setzen Sie sich bitte umgehend mit Ihrem Steuerberater in Verbindung, damit sich dieser zeitnah um die Beschaffung der notwendigen Unterlagen bemüht und eine Antragstellung möglich ist. Klären Sie erforderlichenfalls auch ab, ob Sie für dieses Vorhaben oder allgemein zum Vorsteuerabzug berechtigt sind.

Die Hausbankfinanzierung muss nicht hochgeladen, sondern darf nachgereicht werden.

Weitere Informationen zur Antragstellung erhalten Sie unter: www.stmwi.bayern.de

Links:

BNZW PDF (34 KB)

ANBEST-K PDF (58 KB)

Checkliste PDF (335 KB)

Musterantrag 1 PDF (162 KB)

Musterantrag 2 PDF (155 KB)